Am 26.02.2010 bis 01.03.2010 gehts auf ins Outback. AlleVorbereitungen sind getroffen - leichtes Gepäck,Netz gegen die lästigen Fliegen. Judith wollts nicht glauben, dass ein solches Netz einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände im Outback ist.
Voller Spannung starten wir um 6.00 Uhr von unserem Hostel - Alice Lodge - . Ein Offroad-Bus "Adventure-Tours" nimmt uns auf. Unsere Guides Benchy u. Biskquit (Franzose mit eigentl. Namen Arnold) sind gut gelaut und voller Tatendrang.
Unsere Mitstreiter:
Jochen , Sllvia u. Jana aus Ravensburg
Carmen u. Carsten aus Andernach
Patricia u. Christian aus Paris
Melanie u. Marco aus Berlin
Markku der Finne
Team Dänemark (2 ältere Pärchen - stoßen später dazu)
Die Truppe war von Anfang an sehr harmonisch und alle guter Dinge, was unser gemeinsames Erlebnis betrifft.
Das erste Ziel waren die Olgas, 400 km südwestlich von Alice Spings. Wir fuhren durch eine Ebene, endlose Weite, das einzige was zu sehen war , waren roter Sand, vereinzelt Bäume und Büsche. Es war erstaunlich Grün, entsprach nicht so wirklich unserer Vorstellung von Wüste, zumal es regnete.
Für die Wüste was sehr außergewöhnliches. Es hat seit über 20 Jahren hier nicht mehr geregnet. Die Aborigenes u. unserer Guides hatten Spass ohne Ende. In jeder Wasserlache baden die Kinder u. die Erwachsenen sind ganz aus dem Häuschen, führen regelrechte Regentänze auf.
Wir waren dagegen etwas enttäuscht, wollten doch die große Hitze. Aber die Kühle hatte bei den anstehenden Wanderungen was für sich.
Die Netze über unsere Mützen gespannt nützt ganz gut, die lästigen Fliegen aus dem Gesicht zu halten. Das ständige Wedeln mit den Händen oder die Versuche die Fliegen zu schnappen, sind doch allzu nervig. Wir sehen zwar aus wie vom anderen Stern und die Zuckbewegungen kommen auch nicht allzu gesund herüber.
Hoffentlich vergehen diese ruckartigen Bewegungen wieder, sonst haben wir in Germany Erklärungsnot wegen unserem psychischen Gesundheitszustand.
Unsere 1. Wanderung war in den Olgas, eine roter Sandstein-Kuppen mitten in der Ebene ca. 400 m hoch. Zuerst fing es harmlos flach an, dann begann das Klettern auf etwas feuchten felsigen Boden. Der Schweiss lief und das Herz pochte vor Anstrengung und Anspannung, keinen Abgang zu machen. Aber die Gegend u. Atmosphäre(roter Fels, viel Grün, alles in bizarren Formen) machten alles wieder wett.
Das nächste Highlight sollte der Sunset am Uluru sein. Natürlich waren wir nicht alleine zu diesem Event da. Viele Menschen mit Kamera's bewappnet warten auf das Schauspiel, alle gespannt, ob es überhaupt einen Sunset gibt, denn die Sonne hatte sich den ganzen Tag nicht blicken lassen.
Doch wie bestellt bzw. gebucht läßt sie sich kurz blicken und den mystischen Berg in einem fantastischen Rot erscheinen. Dieser Augenblick durften wir mit einem Glas Champagner u. Fingerfood geniesen. Das war eine totale Überraschung.
Dann ging es zu unserem Camp, zelten war ja hier mitten den der Walachai angesagt. Immer noch Regen, aber der Anblick stabiler Zelten - eher luftige Hütten - ließen auf eine trockene Nacht hoffen. In unserer Behausung gab es 2 Betten u. sogar eine Nachtischlampe, richtig wohnlich. Bei Bier und Wein u. einem super leckeren Essen (Biskquit unser franz. Koch) ließen wir den 1. Tag unserer Tour gemütlich ausklingen.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen