Uluru der mystische Berg (Schatten spendender Platz)

Sonntag, 28. Februar 2010

Der Wetterfrosch

Das ist so eine Sache mit dem Wetter.
In Europa ist es im Moment nicht so gemuetlich. Aber wir dachten ja auch, hier in der Wueste ist es trocken und heiss.

Der erste Tag in Alice Springs bescherte uns kleine Schauer und schon eine ueberflutete Strasse. Das sollte sich am Uluru, auch Ayers Rock genannt, deutlich bessern. Angenehme 25 Grad statt der sonst ueblichen 50 Grad im Schatten hoeren sich doch ertraelich an. Und eine angenehme Tourgruppe mit ausgezeichneter Stimmung untereinander laesst die Outback-Tour zu einem Vergnuegen werden.

Doch im Verlauf des zweiten Tages unserer viertaegigen Tour streckt ein Monsunregen seine Fuehler weit aus und aus Regenschauer wurde Landregen mit Orkanboen. Fluesse treten ueber und Strassen werden ueberflutet, alle Bustouren wurden aus dem Outback nach Alice Springs gezogen, bevor sie von der Aussenwelt abgeschnitten werden und nicht mehr wegkoennen. Einige Pkw sind an ueberfluteten Strassenabschnitten gestrandet und wurden von unserem Allradbus aus dem Dreck gezogen.

Untergebracht sind wir in einem ueberfuellten Backpacker-Hostel im 8-Bettzimmer und Internetzugang. Wie der 4. Tag der Tour ablauft, weiss keiner. Das Wetter wird eher schlimmer und einige hier bekommen Angst, dass der Flughafen gesperrt wird. Der Wetterfrosch meint aber, dass es heute noch mal aufhoert mit dem Regen.

Ueber das Wetter in Deutschland mit dem schönen Namen Xyinthia will ich gar nicht reden, ich habe es gerade gelesen. Armer Rocky!


Ueber die schoene Tour selbst mit Bildern berichten wir bald.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Ein Tag in Sydney

Wir erholen uns schnell und brechen früh auf, um mit dem 24-Stunden Busticket noch an den Strand Bondi-Beach zu kommen. Bei dieser Busfahrt genießen wir herrliche Aussichten auf die Stadt, den Hafen, die Oper und die Kleiderbügelbrücke und nehmen am Strand ein kleines Frühstück ein. Übermäßig warm ist es hier nicht, bewölkt und 23 Grad, dafür kann man sich aber auch bewegen, ohne direkt in Hitzewallung zu fallen. Und wenn ich die Meldungen aus Deutschland höre, dann ist das hier allemal besser!

Zurück in der Stadt schmeißt Judith sich direkt in die Shopping-Welt, Rüdiger betrachtet sich
die Stadt von oben aus dem Tower heraus.

Judith ist begeistert von den Kaufhäusern in  historischen viktoranischen Gebäuden u.a. Queens. Aus dem Staunen kommt sie kaum noch heraus, aber für ihren Geldbeutel die falsche Adresse, alles Designer-Moden.

Gemeinsam laufen wir dann zum Opernhaus und genehmigen uns eine günstige Hafenrundfahrt mit der Personenfähre.

Der Versuch, am Fähranleger einen Hotdog zu essen, scheitert an dessem Geschmack. Da kehren wir doch lieber wieder beim Thai zu unserer heißgeliebten Nudelsuppe zurück - die gibt uns wieder Kraft.

Sydney ist eine interessante und abwechslungsreiche Stadt, Wolkenkratzer, viele Parks, alte Häuse im viktoranischen Stil, viele nette Cafes, jedemenge Kaufhäuser. Sydney gilt als Großstadt, doch die Atmosphäre ist sehr relaxt, von Großstadthektik keine Spur. Die Bevölkerung ist multi-kulti, der Anteil der chinesischen bzw. asiatischen Bevölkerung sehr hoch , gefühlsmäßig 2/3.. Die Mischung aus dem sehr europäischen Baustil, Stadtstruktur, Lebensart und der asiatischen Bevölkerung macht Sydney aus.

Morgen geht es dann in aller Frühe nach Alice Springs. Die Wettervorhersage sieht nicht so gut aus für das Outback, Schwere Regenfälle um Alice Springs und vereinzelte Regenschauer, wolkig für den Uluru.

Wir melden uns dann auch erst wieder nach dieser Tour am Sonntag, im Outback ist das mit dem Internet nicht so möglich.

Sonntag, 21. Februar 2010

Anreise

wir haben die ersten 6 Stunden locker verbracht, vertreten uns gerade in Abu Dabi die Fuesse.
Hier scheint freundlich die Sonne, das laesst ja hoffen. Alles hat super geklappt. Jetzt Stress,"das geht ja garnich". Super Urlaubsstart.
Hier im neuen Terminal gibt es jede Menge Shop"s, Cafe" u. freien Internetanschluss. Das versuesst die Wartezeitbis zum Weiterflug.
Rue ist wiedermal fotografisch unterwegs, muss ihn jetzt mal wieder einfangen, sonst werde ich,wie immer nervoes.

Bevor es dann mit dem großen Hops nach Sydney geht, warten wir erst mal 1 Stunde im Flugzeug sitzend am Flugsteig darauf, dass irgendwelche Fracht noch verladen werden muss. In den kommenden 14 Stunden Flugzeit hat man seeeehr viel zeit, Filme zu gucken - auch welche, die man schon kennt.

Nach über 30 Stunden von zu Hause ist es geschafft: Wir erreichen endlich Sydney. Ungewohnt: Die versuchen hier nicht so offensichtlich, einen über den Tisch zu ziehen. Da sind wir in Südostasien aber anderes gewohnt! Die geben hier einem Auskunft und das kostet noch nicht mal was. Super Beratung bei dem Kauf einer Mobilfunkkarte oder einer Buskarte und alle sehr freundliche - ohne direkt etwas zu wollen.

Den ersten Tag wollen wir noch nutzen und Sydney kennenlernen. Mit einem Doppeldecker-Cabrioletbus klappt das ja hervorragend - wenn der Jetlag uns nicht ab und zu die Augenlider zuquetschen würde.

Also setzen wir die erste Erkundung zu Fuß fort und stärken uns mit einer Pizza "Kangaroo Pepper" und einem Bier.Noch mal schnell einen Blick auf die Oper und dann zieht es uns magisch wieder ins Hotelzimmer in unser Bett.

Gut, morgen ist auch noch ein Tag für Sydney. Herrlich!

Nur noch wenige Stunden

Gleich geht's los. Alles ist gepackt und mit unseren Kilos hat es auch geklappt.
Rocky ist schon in Ferien. Rüdiger und ich erledigen noch so Kleinigkeiten, wie Müll rausbringen....
Alles läuft heute wie in Zeitlupe - der australische Rotwein war wohl doch zu lecker gestern Abend bei unserer kleinen Abschieds - und Geburtstagsfete. Da hilft nur noch 1 oder 2 Aspirin.

So bis zum nächsten mal, dann aus Down Under.

Sonntag, 14. Februar 2010

Noch 7 Tage

Wir sind fast schon startklar. Alle Unterlagen sind zusammen. Es ist schon grob vorpackt. Wie jedesmal muss ich wohl noch einiges an Klamotten aussortieren. Unser Ziel ist, jeder 12 kg. Bin ja mal gespannt, ob das klappt.
Was freuen wir uns auf die Sonne, brauchen mal Abwechslung, nicht immer nur weisse Landschaft. Paar Grad wärmer könnens auch sein.
Noch 5 mal auf die Maloche, das reisse ich noch ganz gelassen ab.
Außerdem freue ich mich noch auf mein kleines Geburtstagsfest - einen Tag vor Abflug -. Noch mal Freunde sehen, ehe es los geht.
Das sind doch prima Aussichten oder?

Donnerstag, 4. Februar 2010

Zennpeji

Zennpeji = Zahnschmerzen (aus Westerwald - deutsch)

Zahnarztbesuche: Rue besuchte einen Schulfreund, ich einen netten Bekannten, kein Plaudern, Zahnbearbeitung war an der Reihe. Rue hat noch schnell ein Implantat eingesetzt bekommen, Judith's letzter Weissheitszahn musste heute dran glauben. Jetzt kommen so Wehwechen zu tage, wie immer vor grossen Reisen. Wenn ich mal zum Zahnarzt gehe, fragt er schon, wo geht's diesesmal hin?
Ist doch wohl alles psycho-somatisch, Reisefieber. Sind ja mal gespannt,was noch so bis zum Abflug passiert.