Uluru der mystische Berg (Schatten spendender Platz)

Dienstag, 16. März 2010

Kangarooh Island

 Wir haben uns mal was gegönnt und sind mit dem uns bekannten Unternehmen Adventure Tours (manche erinnern sich) auf die zweitgrößte Insel Australiens gefahren: Kangarooh Island.

Mit Bus und Fähre reisen wir an und am Fähranleger wartet unser Guide Simon, ursprünglich aus Birmingham/England, aber mittlerweile mit blonden Locken überzeugter Australier.

In sehr blumigen Ausführungen und ohne Mikrofonverstärker unterrichtet er uns über Wildleben, Geoformationen und Verhaltensregeln für seine Gäste. Viel Wasser trinken und Sonnenschutz auftragen waren seine wichtigsten Themen und stolz erzählt er von den Vorteilen seiner Adventure-Tour, die sich natürlich deutlich von den Tagestouren mit den großen, blauen Reisebussen unterscheiden. So kannte er auch alle "nice toilets" auf der Insel ganz genau, damit ja niemanden die Blase überquoll.

Unser erster interessanter Stop war auf einer Schaf-Farm und der Schäfer zeigte führte eine Scherung eines Schafes vor.

Auf einem Sandhügel zeigte uns Simon dann, wie man mit Waveboard die Little Sahara herunterrutschen kann.

Einige Punkte, an denen man heimischen Tieren sehr nahe kommen konnte wußte Simon uns auch noch zu zeigen. Am Seal-Beach schauten wir uns eine Seehundkolonie an (die stinken) und an einigen Stellen fanden wir Känguruhs und Koala-Bären, zum Greifen nahe. Die gefährlichen Tiger-Schlangen und Copperhead-Snake verbargen sich allerdings geschickt.

Abends übernachteten wir auf einer Farm in einer für nobelen Unterkunft. Simon zeigte uns nach dem Abendessen den Sternenhimmel und nachtaktive Tiere, insbesondere "blöde" Känguruhs, die wirklich nicht weglaufen und lustige Opossums (wie die aus Ice Age).

Am Morgen des 16. März besuchten wir die Remarkables Rocks, Überreste einer vulkanischen Tätigkeit liegen fotogen in der Gegend rum. Simon freut sich, dass er es wieder geschafft hat, vor den blauen Bussen da zu sein.
So konnten wir schöne Fotos machen, ohne riskieren zu müssen, dass überall in den Motiven irgendwo ein anderer Tourist rumsteht!

Im 20 Sitzer mit Tandemanhänger fürs Gepäck brettert Simon mit gut 80 Sachen über die Staubpiste - ein Wunder, dass die Kiste das aushält. Noch ein Bad in kühlem Pazifik-Wasser an einem abgelegenen Strand, bevor es schläfrig wieder an den Fähranleger geht und wir uns überschwenglich von Goldlocke verabschieden.
Es war wirklich ein gelungener Geburtstag von Rüdiger, den wir abends im Glenelg Beach-Hostel mit paar kühlen Bierchen abgeschlossen haben. Dominik haben wir auch wieder getroffen.
Zusammen machen wir am Mittwoch Barbarossa Valley und das ein oder andere Weingut unsicher.

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