Uluru der mystische Berg (Schatten spendender Platz)

Samstag, 13. März 2010

Die 12 Apostel


Great-Ocean-Road

1. Tag :  Melbourne - Apollo Bay

Heute wird es Ernst mit dem Linksverkehr und das direkt in der Großstadt. Rüdiger brachte uns ganz souverän mit unserem Ford Falcon – 2,9 Litermaschine und Automatik – aus Melbourne heraus. Nach 50 KM stellten wir fest, dass wir Luft aus dem linken Hinterrad verlieren, Mist. Wir riefen Hertz an, die uns an eine Brightsone-Werkstatt  in  Geelong verwies. Nach einer Stunde war der Reifen repariert. Guter Dinge fuhren wir weiter.
Nach weiteren 100 KM mussten wir leider feststellen, dass der Reifen wieder platt ist, so musste das Notrad montiert werden. So schlichen wir weiter bis Apollo Bay.
Die Reifenpanne hat unsere Laune nicht großartig getrübt und wir konnten trotzdem die herrliche Landschaft – Steilküste, das tobende Meer mit über 5 m Wellen, die kurvenreiche, fast alpine Straßen - geniesen. Eine geile Motorradstrecke, na, ja, halt dann das nächste Mal.
Die Landschaft einfach gigantisch und atemberaubend.  Judith war es auf der Autofahrt nicht so einerlei, links so kapp am Abhang und Leitplanke vorbei, das war schon sehr gewöhnungsbedürftig. Schlagwort des Tages „Rüdiger bitte weiter rechts fahren“.



In Apollo Bay bezogen wir ein witziges Hostel „Surfbeach-Hostel“, geführt von einer älteren netten Dame (hat uns irgendwie an Barbara Kopy im fortgeschnittenen Alter erinnert). Es bot eine super geniale Aussicht auf das Meer. Die Einrichtung war zusammengewürfelt so aus den 50ziger u. 60ziger Jahre, was den besonderen Flair ausmachte.
Dafür das Apollo Bay ein Ferienort war, war hier tote Hose. Aber der Bottleshop und der Supermarkt rettete unser Abendessen.
Mit dem Auto sind wir dann zum  ortsansässigen Schrauber gefahren. Der Reifen ist nicht mehr zu retten. Das Reserverad musste dann montiert werden. Der nächste Hertz ist jeweils 160 km entfernt, entweder Geelong  oder in  Warrnambool .
Wir entschieden uns für Warrnambool.

2. Tag : Apollo Bay -Warrnambool (Autotausch)- Port Fairy



Die Strecke nach Port Fairy ein Genuss, Kurven, Steilküste, wildes Meer. 60 KM nach Apollo Bay ragen die Sandsteinfelsen  der 12 Apostel (nur noch 8 sichbar, die anderen sind in den letzten Jahren abgebrochen, da sie so vom Wasser umspült wurden). Einfach bizarr. Die Bilder sprechen für sich.

Unterwegs kehren wir noch in einen Tierpark ein, um endlich auch einmal die Tiere hier aus der Nähe zu sehen. Ein Koala Bär wandert auch von einem Baum zum anderen - ein großes Gück für uns, wie uns die Aufseherin bescheinigt.

In Warrnambool gings auf die Suche nach Hertz. Das war kein einfaches Unterfangen, entweder kannte keiner eine Hertz-Station oder schickten uns rum. Doch dann haben wir einen kundigen Tankstellenbesitzer aufgetan. Hertz befand sich in einer Seitenstraße, nur kleines Schild, ein winziges Büro (da ist ja Judith’s Büro noch sehr groß und hell). Dort wurden wir nett bedient und haben dann das Auto getauscht, weil nicht so schnell ein passender Reifen zu besorgen war. So fuhren wir mit einem orangen Toyota Yaris weiter.
Ein ganz gewohntes Fahrgefühl.


In Port Fairy bezogen wir eine sehr schöne Jugendherberge in einer umgebauten Villa. Die Jugendherbergsmutter war sehr freundlich und offen. Abends sind wir auf eine Landzunge spaziert und überall saßen Wallabies (kleine Kängooru’s), gucken ganz keck und neugierig,



3. Tag Port Fairy - Robe


Weiter geht’s auf unserer Route, Ziel Robe. Die Landschaft wird flacher, nicht mehr ganz so spektakulär. Rüdiger hat so Richtig Spass an Jugendherbergen und Hostels gefunden. In Robe sind wir erneut in eine Jugendherberge gegangen, das war der Kracher überhaupt. Die Jugendherberge war in einem ehemaligen und denkmalgeschützten Herrenhaus bzw. Schloss. Unserer Zimmer groß mit hohen Wänden , einen offenen Kamin ein traumhaftes Bett, eine große Küche mit tollen Inventar, ein Kamin u. Bibliothek-Zimmer mit schweren Ledersesseln, einfach wunderschön. Wir fühlten uns wie von und zu.
In Robe selbst wurden abends schon früh die Bürgersteige hochgeklappt. Aber wir waren auch zeitig müde von der vielen frischen Seeluft.




4. Tag Robe - Adelaide (Glenelg)

Dann gings weiter nach Adelaide. Die Landschaft wird immer flacher, nur Bäume, Gestrüpp, Schafe. Aber die endlose Weite hatte auch was. Judith ist ständig eingenickert.
Interessant war es noch in Mount Gambier. Hier gibt ein riesiges Maar mit dunkelblauen Wasser und ein Cavegarden mitten in der Stadt. Ein riesiges Loch, eingebrochen mitten in der Stadt und dann ein Garten daraus gemacht.  Das war schon nett anzuschauen.


 







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen