Muß denn das sein? Irgendwie haben wir uns an das Zigeuner-Leben gewöhnt. Jetzt los, die Westküste und Gegend um Darwin erkunden, dann noch mal an die Golden Coast,,,, Soll wohl nicht sein. Aber wir freuen uns riesig auf Rocky.
Im Moment, Freitag morgen 1.00 Uhr, haben wir nach 14 Std für knapp 2 Std. Zwischenstopp in Abu Dhabi - Beine vertreten Duty Free und Surfen. Die nächsten 7 Std. schaffen wir auch noch locker. Die Strapaze lohnt sich. Die genaue Zeit zu wissen, ist garnicht so einfach, wir müssen 2 x die Uhr umstellen, und zwar zurück.
Ja, wieder wir sind wir auf Zeitreise.
Australien ist ein ganz tolles Land zum bereisen - sehr viele unterschiedliche Landschaften von Wüste bis Regenwald, Tropen, wildes Meer, Natur und Tiere ohne Ende, sehr offene Menschen, multi-kulti, interessante Städte...., überall "nice Toiletts" (immer sehr sauber und Toilettenpapier).
Australien, wir kommen wieder.
Samstag, 20. März 2010
Freitag, 19. März 2010
Was ist Heimweh ?
Nach dem Aufstehen und einem traditionellen Beef-Noudle-Soup-Frühstück stürzt Judith sich in Shoppingwelt von Sydney. Hüte, Jacken, Jeans ...... "wenn Du nicht sparst, wirst Du nicht reich"
Rüdiger dreht eine Runde mit der Monorail-Bahn durch die Innenstadt von Sydney - ganz nett. Dabei hat Sydney sich richtig in Schale geschmissen und zeigt schönsten Sonnenschein.
Richtig rund geht es in Chinatown, buntes Treiben mit Freß- und Kaufstände auf den Straßen.
Zums Sonnenuntergang noch mal kurz in den Park hinter der Sydney Opera, wir wollen uns von den Flughunden verabschieden.
Und zum Abschluß noch mal in den Stadtteil "The Rocks". Im Löwenbräu nehmen wir unser Abendessen ein: Schlachtplatte mit Weizenbier zur original bayerischen Blasmusik. Hier hat Gianna gearbeitet und das wollten wir uns doch mal ansehen.
Ein Schlummertrunk noch in den beiden Lieblingskneipen um die Ecke und unsere letzte Nacht in Sydney, in Australien, bricht über uns herein.
Heimweh verspüren wir nicht.
Rüdiger dreht eine Runde mit der Monorail-Bahn durch die Innenstadt von Sydney - ganz nett. Dabei hat Sydney sich richtig in Schale geschmissen und zeigt schönsten Sonnenschein.
Richtig rund geht es in Chinatown, buntes Treiben mit Freß- und Kaufstände auf den Straßen.
Zums Sonnenuntergang noch mal kurz in den Park hinter der Sydney Opera, wir wollen uns von den Flughunden verabschieden.
Und zum Abschluß noch mal in den Stadtteil "The Rocks". Im Löwenbräu nehmen wir unser Abendessen ein: Schlachtplatte mit Weizenbier zur original bayerischen Blasmusik. Hier hat Gianna gearbeitet und das wollten wir uns doch mal ansehen.Ein Schlummertrunk noch in den beiden Lieblingskneipen um die Ecke und unsere letzte Nacht in Sydney, in Australien, bricht über uns herein.
Heimweh verspüren wir nicht.
Donnerstag, 18. März 2010
Adelaide - Barossa Valley
Zurück in Adelaide in dem alten Hostel in Glenelg-Beach. Direkt an dem "Busbahnhof" mit der ständigen akustischen Untermalung der Dieselmotoren wartender Busse.
Am Morgen darf unser Mietwagen Yaris, orange mit deutlichen Spuren der örtlichen Vogelpopulation, wieder zum Einsatz kommen. Zusammen mit Dominik starten wir ins Barossa-Valley, eine Weinanbaugegend mit erkennbarem deutschen Einschlag. Mit zwei Worten zusammengefaßt: Ganz nett.
Die Kleinstadt Hahndorf lassen wir dagegen auf Anraten auf der Route liegen. Es soll sich um ein Dorf handeln, wovon die Australier meinen, so sähen Dörfer in Deutschland aus.
Nach der schönen Mietwagentour bringen wir den Wagen zu Hertz an den Flughafen und fahren dann mit dem Taxi wieder zu den wartenden Bussen vor unserem Hostel.
Heute ist St. Patrick's Day und die Iren scheinen förmlich auszuflippen. Die anderen Touristen wollen selbstverständlich nicht hinten anstehen und so ist ganz Glenelg Beach eine riesige Party. Wir lesen dann, dass dieser Feiertag der Iren eine Pause der Fastenzeit bedeutet und das erklärt auch den Durst. Big Party!
Einen Tag später sitzen wir im Flughafen Adelaide und warten auf den Flug nach Sydney. Es nähert sich die Rückreis. Schade.
Am Morgen darf unser Mietwagen Yaris, orange mit deutlichen Spuren der örtlichen Vogelpopulation, wieder zum Einsatz kommen. Zusammen mit Dominik starten wir ins Barossa-Valley, eine Weinanbaugegend mit erkennbarem deutschen Einschlag. Mit zwei Worten zusammengefaßt: Ganz nett.Die Kleinstadt Hahndorf lassen wir dagegen auf Anraten auf der Route liegen. Es soll sich um ein Dorf handeln, wovon die Australier meinen, so sähen Dörfer in Deutschland aus.
Nach der schönen Mietwagentour bringen wir den Wagen zu Hertz an den Flughafen und fahren dann mit dem Taxi wieder zu den wartenden Bussen vor unserem Hostel.
Heute ist St. Patrick's Day und die Iren scheinen förmlich auszuflippen. Die anderen Touristen wollen selbstverständlich nicht hinten anstehen und so ist ganz Glenelg Beach eine riesige Party. Wir lesen dann, dass dieser Feiertag der Iren eine Pause der Fastenzeit bedeutet und das erklärt auch den Durst. Big Party!
Einen Tag später sitzen wir im Flughafen Adelaide und warten auf den Flug nach Sydney. Es nähert sich die Rückreis. Schade.
Dienstag, 16. März 2010
Kangarooh Island
Wir haben uns mal was gegönnt und sind mit dem uns bekannten Unternehmen Adventure Tours (manche erinnern sich) auf die zweitgrößte Insel Australiens gefahren: Kangarooh Island.
Mit Bus und Fähre reisen wir an und am Fähranleger wartet unser Guide Simon, ursprünglich aus Birmingham/England, aber mittlerweile mit blonden Locken überzeugter Australier.
In sehr blumigen Ausführungen und ohne Mikrofonverstärker unterrichtet er uns über Wildleben, Geoformationen und Verhaltensregeln für seine Gäste. Viel Wasser trinken und Sonnenschutz auftragen waren seine wichtigsten Themen und stolz erzählt er von den Vorteilen seiner Adventure-Tour, die sich natürlich deutlich von den Tagestouren mit den großen, blauen Reisebussen unterscheiden. So kannte er auch alle "nice toilets" auf der Insel ganz genau, damit ja niemanden die Blase überquoll.
Unser erster interessanter Stop war auf einer Schaf-Farm und der Schäfer zeigte führte eine Scherung eines Schafes vor.
Auf einem Sandhügel zeigte uns Simon dann, wie man mit Waveboard die Little Sahara herunterrutschen kann.
Einige Punkte, an denen man heimischen Tieren sehr nahe kommen konnte wußte Simon uns auch noch zu zeigen. Am Seal-Beach schauten wir uns eine Seehundkolonie an (die stinken) und an einigen Stellen fanden wir Känguruhs und Koala-Bären, zum Greifen nahe. Die gefährlichen Tiger-Schlangen und Copperhead-Snake verbargen sich allerdings geschickt.
Abends übernachteten wir auf einer Farm in einer für nobelen Unterkunft. Simon zeigte uns nach dem Abendessen den Sternenhimmel und nachtaktive Tiere, insbesondere "blöde" Känguruhs, die wirklich nicht weglaufen und lustige Opossums (wie die aus Ice Age).
Am Morgen des 16. März besuchten wir die Remarkables Rocks, Überreste einer vulkanischen Tätigkeit liegen fotogen in der Gegend rum. Simon freut sich, dass er es wieder geschafft hat, vor den blauen Bussen da zu sein.
So konnten wir schöne Fotos machen, ohne riskieren zu müssen, dass überall in den Motiven irgendwo ein anderer Tourist rumsteht!
Im 20 Sitzer mit Tandemanhänger fürs Gepäck brettert Simon mit gut 80 Sachen über die Staubpiste - ein Wunder, dass die Kiste das aushält. Noch ein Bad in kühlem Pazifik-Wasser an einem abgelegenen Strand, bevor es schläfrig wieder an den Fähranleger geht und wir uns überschwenglich von Goldlocke verabschieden.
Es war wirklich ein gelungener Geburtstag von Rüdiger, den wir abends im Glenelg Beach-Hostel mit paar kühlen Bierchen abgeschlossen haben. Dominik haben wir auch wieder getroffen.
Zusammen machen wir am Mittwoch Barbarossa Valley und das ein oder andere Weingut unsicher.
Mit Bus und Fähre reisen wir an und am Fähranleger wartet unser Guide Simon, ursprünglich aus Birmingham/England, aber mittlerweile mit blonden Locken überzeugter Australier.
In sehr blumigen Ausführungen und ohne Mikrofonverstärker unterrichtet er uns über Wildleben, Geoformationen und Verhaltensregeln für seine Gäste. Viel Wasser trinken und Sonnenschutz auftragen waren seine wichtigsten Themen und stolz erzählt er von den Vorteilen seiner Adventure-Tour, die sich natürlich deutlich von den Tagestouren mit den großen, blauen Reisebussen unterscheiden. So kannte er auch alle "nice toilets" auf der Insel ganz genau, damit ja niemanden die Blase überquoll.
Unser erster interessanter Stop war auf einer Schaf-Farm und der Schäfer zeigte führte eine Scherung eines Schafes vor.
Auf einem Sandhügel zeigte uns Simon dann, wie man mit Waveboard die Little Sahara herunterrutschen kann.Einige Punkte, an denen man heimischen Tieren sehr nahe kommen konnte wußte Simon uns auch noch zu zeigen. Am Seal-Beach schauten wir uns eine Seehundkolonie an (die stinken) und an einigen Stellen fanden wir Känguruhs und Koala-Bären, zum Greifen nahe. Die gefährlichen Tiger-Schlangen und Copperhead-Snake verbargen sich allerdings geschickt.
Abends übernachteten wir auf einer Farm in einer für nobelen Unterkunft. Simon zeigte uns nach dem Abendessen den Sternenhimmel und nachtaktive Tiere, insbesondere "blöde" Känguruhs, die wirklich nicht weglaufen und lustige Opossums (wie die aus Ice Age).
Am Morgen des 16. März besuchten wir die Remarkables Rocks, Überreste einer vulkanischen Tätigkeit liegen fotogen in der Gegend rum. Simon freut sich, dass er es wieder geschafft hat, vor den blauen Bussen da zu sein. So konnten wir schöne Fotos machen, ohne riskieren zu müssen, dass überall in den Motiven irgendwo ein anderer Tourist rumsteht!
Im 20 Sitzer mit Tandemanhänger fürs Gepäck brettert Simon mit gut 80 Sachen über die Staubpiste - ein Wunder, dass die Kiste das aushält. Noch ein Bad in kühlem Pazifik-Wasser an einem abgelegenen Strand, bevor es schläfrig wieder an den Fähranleger geht und wir uns überschwenglich von Goldlocke verabschieden.
Es war wirklich ein gelungener Geburtstag von Rüdiger, den wir abends im Glenelg Beach-Hostel mit paar kühlen Bierchen abgeschlossen haben. Dominik haben wir auch wieder getroffen.
Zusammen machen wir am Mittwoch Barbarossa Valley und das ein oder andere Weingut unsicher.
Samstag, 13. März 2010
Adelaide
Gestern sind wir in Adelaide angekommen und unser Hostel Glenelg-Beach bezogen. Es ist hier ein wunderschönes Strandleben und endlich nach der recht ruhigen Zeit an der Great Ocean-Road was los, nette Bar's mit Livemusik u. schrille Leute. Da haben wir erstmal die Seele baumeln lassen und gepflegt paar kühle Biere getrunken.
Heute haben wir einen Stadt- u. Shoppingbummel in Adelaid gemacht. Plötzlich klingelte unser Handy - Dominik (Sohn v. Judith's Arbeitkollegen war dran. Super, hat ein Treffen doch noch geklappt. Jetzt trinken wir erstmal ein Bierchen und plaudern über unsere Australien-Erlebnisse.
Darf nicht so toll werden, denn Morgen gehts mit Adventure-Tours für 2 Tage auf Kangooru-Island. Wird bestimmt klasse mit Übernachtung
auf einer Farm und viele Tiere gucken.
Heute haben wir einen Stadt- u. Shoppingbummel in Adelaid gemacht. Plötzlich klingelte unser Handy - Dominik (Sohn v. Judith's Arbeitkollegen war dran. Super, hat ein Treffen doch noch geklappt. Jetzt trinken wir erstmal ein Bierchen und plaudern über unsere Australien-Erlebnisse.
Darf nicht so toll werden, denn Morgen gehts mit Adventure-Tours für 2 Tage auf Kangooru-Island. Wird bestimmt klasse mit Übernachtung
auf einer Farm und viele Tiere gucken.
Die 12 Apostel
Great-Ocean-Road
1. Tag : Melbourne - Apollo Bay
Heute wird es Ernst mit dem Linksverkehr und das direkt in der Großstadt. Rüdiger brachte uns ganz souverän mit unserem Ford Falcon – 2,9 Litermaschine und Automatik – aus Melbourne heraus. Nach 50 KM stellten wir fest, dass wir Luft aus dem linken Hinterrad verlieren, Mist. Wir riefen Hertz an, die uns an eine Brightsone-Werkstatt in Geelong verwies. Nach einer Stunde war der Reifen repariert. Guter Dinge fuhren wir weiter.
Nach weiteren Die Reifenpanne hat unsere Laune nicht großartig getrübt und wir konnten trotzdem die herrliche Landschaft – Steilküste, das tobende Meer mit über 5 m Wellen, die kurvenreiche, fast alpine Straßen - geniesen. Eine geile Motorradstrecke, na, ja, halt dann das nächste Mal.
Die Landschaft einfach gigantisch und atemberaubend. Judith war es auf der Autofahrt nicht so einerlei, links so kapp am Abhang und Leitplanke vorbei, das war schon sehr gewöhnungsbedürftig. Schlagwort des Tages „Rüdiger bitte weiter rechts fahren“.
In Apollo Bay bezogen wir ein witziges Hostel „Surfbeach-Hostel“, geführt von einer älteren netten Dame (hat uns irgendwie an Barbara Kopy im fortgeschnittenen Alter erinnert). Es bot eine super geniale Aussicht auf das Meer. Die Einrichtung war zusammengewürfelt so aus den 50ziger u. 60ziger Jahre, was den besonderen Flair ausmachte.
Dafür das Apollo Bay ein Ferienort war, war hier tote Hose. Aber der Bottleshop und der Supermarkt rettete unser Abendessen.
Mit dem Auto sind wir dann zum ortsansässigen Schrauber gefahren. Der Reifen ist nicht mehr zu retten. Das Reserverad musste dann montiert werden. Der nächste Hertz ist jeweils 160 km entfernt, entweder Geelong oder in Warrnambool .
Wir entschieden uns für Warrnambool.
2. Tag : Apollo Bay -Warrnambool (Autotausch)- Port Fairy
Die Strecke nach Port Fairy ein Genuss, Kurven, Steilküste, wildes Meer. 60 KM nach Apollo Bay ragen die Sandsteinfelsen der 12 Apostel (nur noch 8 sichbar, die anderen sind in den letzten Jahren abgebrochen, da sie so vom Wasser umspült wurden). Einfach bizarr. Die Bilder sprechen für sich.
Unterwegs kehren wir noch in einen Tierpark ein, um endlich auch einmal die Tiere hier aus der Nähe zu sehen. Ein Koala Bär wandert auch von einem Baum zum anderen - ein großes Gück für uns, wie uns die Aufseherin bescheinigt. In Warrnambool gings auf die Suche nach Hertz. Das war kein einfaches Unterfangen, entweder kannte keiner eine Hertz-Station oder schickten uns rum. Doch dann haben wir einen kundigen Tankstellenbesitzer aufgetan. Hertz befand sich in einer Seitenstraße, nur kleines Schild, ein winziges Büro (da ist ja Judith’s Büro noch sehr groß und hell). Dort wurden wir nett bedient und haben dann das Auto getauscht, weil nicht so schnell ein passender Reifen zu besorgen war. So fuhren wir mit einem orangen Toyota Yaris weiter.
Ein ganz gewohntes Fahrgefühl.
In Port Fairy bezogen wir eine sehr schöne Jugendherberge in einer umgebauten Villa. Die Jugendherbergsmutter war sehr freundlich und offen. Abends sind wir auf eine Landzunge spaziert und überall saßen Wallabies (kleine Kängooru’s), gucken ganz keck und neugierig,
3. Tag Port Fairy - Robe
Weiter geht’s auf unserer Route, Ziel Robe. Die Landschaft wird flacher, nicht mehr ganz so spektakulär. Rüdiger hat so Richtig Spass an Jugendherbergen und Hostels gefunden. In Robe sind wir erneut in eine Jugendherberge gegangen, das war der Kracher überhaupt. Die Jugendherberge war in einem ehemaligen und denkmalgeschützten Herrenhaus bzw. Schloss. Unserer Zimmer groß mit hohen Wänden , einen offenen Kamin ein traumhaftes Bett, eine große Küche mit tollen Inventar, ein Kamin u. Bibliothek-Zimmer mit schweren Ledersesseln, einfach wunderschön. Wir fühlten uns wie von und zu.
In Robe selbst wurden abends schon früh die Bürgersteige hochgeklappt. Aber wir waren auch zeitig müde von der vielen frischen Seeluft.
4. Tag Robe - Adelaide (Glenelg)
Dann gings weiter nach Adelaide. Die Landschaft wird immer flacher, nur Bäume, Gestrüpp, Schafe. Aber die endlose Weite hatte auch was. Judith ist ständig eingenickert.
Interessant war es noch in Mount Gambier. Hier gibt ein riesiges Maar mit dunkelblauen Wasser und ein Cavegarden mitten in der Stadt. Ein riesiges Loch, eingebrochen mitten in der Stadt und dann ein Garten daraus gemacht. Das war schon nett anzuschauen.
Dienstag, 9. März 2010
Melbourne
Nach 3 Std.Flug von Cairns sind wir in Melbourne gelandet. Erneut eine Zeitverschiebung nach hinten von einer Stunde und 10 Grad kälter. Keine 35 Grad mehr, nur noch 25 Grad, bewölkt u. arg windig. Wir haben ganz schöne gefröstelt. Es ist klasse, dass es überall einen Shuttle-Bus vom Flughafen bis zur Unterkunft gibt. Unser Backpacker-Hostel "Base" im Stadtteil St. Kilda ist eine Wucht, total modern, alles in Rot, Weiss und Dunkelgrau gehalten. Es nennt sich nicht um sonst Designer-Hostel. Mit unserem Alter fühlen wir unter den jungen Leuten etwas fehlplaziert. Hier sind Jugendliche aus aller Welt. Es ist schön zu beobachten, wie angenehm das Verhalten ist, nichts lautes, destruktives, es herrscht ein angenehmer Umgang miteinander
St. Kilda liegt direkt am Meer, es gibt nette originelle Kneipen und Restaurants. Am ersten Tag haben wir uns hier getummel.
Heute haben wir Melbourne unsicher gemacht. Unsere Fleece-Jacken kamen zum Einsatz. Leider waren es nur 20 Grad, bewölkt und windig. In Melbourne ist man bestens mit der Strassenbahn unterwegs. Ein Tagesticket für umgerechnet 4 Euro machte es uns möglich kreuz und quer durch die Stadt zu fahren. Außerdem gibt es noch eine kostenlose Bahn rund um die Innenstadt.
Die Straßen sind voller Leben und so kunterbunt von den Nationalitäten. Die Leute wirken hier etwas ausgelassener u. flippiger wie in Sydney und Cairns. Viele alte viktoranische Gebäude gemischt mit den Hochhäusern und den vielen gigantischen Kaufhäusern ergibt eine interessante Mischung und Atmosphäre, lebenig. Rüdiger war sehr angetan und machte Bilder am laufenden Band.
Den Sonnenuntergang haben wir am Strand in St. Kilda erlebt. Nach Sonnenuntergang lagen wir auf der Lauer, um am Pier die putzigen kleinen Pinguine zu sehen. Tatsächlich kamen sie herangeschwommen, um in den Steinen zu übernachten.
Den Tag ließen wir mit 2 Jug's Bier in einer Kneipe mit Außenbestuhlung (kuschelig warm wegen den Heizstrahlern) ausklingen.
Morgen geht's mit dem Auto weiter in Richtung Süden nach Adelaide an der berühmten Great Ocean Road entlang. Wir sind schon was aufgeregt und gespannt, wie wir das mit dem Linksverkehr auf die Reihe kriegen.
St. Kilda liegt direkt am Meer, es gibt nette originelle Kneipen und Restaurants. Am ersten Tag haben wir uns hier getummel.
Heute haben wir Melbourne unsicher gemacht. Unsere Fleece-Jacken kamen zum Einsatz. Leider waren es nur 20 Grad, bewölkt und windig. In Melbourne ist man bestens mit der Strassenbahn unterwegs. Ein Tagesticket für umgerechnet 4 Euro machte es uns möglich kreuz und quer durch die Stadt zu fahren. Außerdem gibt es noch eine kostenlose Bahn rund um die Innenstadt.
Die Straßen sind voller Leben und so kunterbunt von den Nationalitäten. Die Leute wirken hier etwas ausgelassener u. flippiger wie in Sydney und Cairns. Viele alte viktoranische Gebäude gemischt mit den Hochhäusern und den vielen gigantischen Kaufhäusern ergibt eine interessante Mischung und Atmosphäre, lebenig. Rüdiger war sehr angetan und machte Bilder am laufenden Band.
Wir waren auf der Plattform eines Wolkenkratzers - 300 m- und betrachteten uns Melbourne von oben, gigantisch. Auch Judith genoss die Höhe, obwohl sie ein leichtes Schwanken wahrnahm.
Die Formel-eins-Rennstrecke im Albert-Park haben wir auch besucht. Sind da schon ganz gut am Rödeln für das Rennen Ende März.
Den Sonnenuntergang haben wir am Strand in St. Kilda erlebt. Nach Sonnenuntergang lagen wir auf der Lauer, um am Pier die putzigen kleinen Pinguine zu sehen. Tatsächlich kamen sie herangeschwommen, um in den Steinen zu übernachten.Den Tag ließen wir mit 2 Jug's Bier in einer Kneipe mit Außenbestuhlung (kuschelig warm wegen den Heizstrahlern) ausklingen.
Morgen geht's mit dem Auto weiter in Richtung Süden nach Adelaide an der berühmten Great Ocean Road entlang. Wir sind schon was aufgeregt und gespannt, wie wir das mit dem Linksverkehr auf die Reihe kriegen.
Sonntag, 7. März 2010
Der Regenwald
Herrlichstes Wetter, um den Regenwald zu besuchen. Nach einer kurzen Busfahrt besteigen wir einen historischen Zug, gezogen von zwei buntbemalten Dieselloks, der uns durch eine malerische Schlucht in den kleinen Ort Kuranda fährt. Vorbei an rauschenden Wasserfällen und über hohe Brücken.Der Ort bietet eigentlich nur touristische Einkaufsmögllichkeiten, aber auch eine deutsche Wurstbraterei mit deutschem Weizenbier. Ein Muß! Die Speisekarte warnt aber auch: Hier wird deutsche Musik gespielt! Unüberhörbare Ballermann-Hits laden japanische Touristen ein, etwas deutsche Kultur kennenzulernen.
Im Koalapark kommen wir endlich auch den possierlichen Tierchen näher. Neben Schlangen, kleine Drachen kann man auch Kangaroohs, Wallabies (kleine Kangaroohs) füttern und streicheln und den seeeehr müden Koalas beim Schlafen zuschauen. Gegen eine schlappe Gebühr von 15 $ darf man einen Koala im Arm halten und sich fotografieren lassen. Etwas zu viel des Guten, außerdem sind Koalas total scharf darauf, beim Menschen im Arm zu liegen, oder???
Für die Rückfahrt haben sich die Aussies etwas tolles einfallen lassen: die Skyrail eine 7,5 KM lange Seilbahn, die einem das Gefühl eines Hubschraubersflug über den Wipfeln des Regenwaldes vermittelt. Ein tolles Erlebnis!
Das war ein schöner Tag in Cairns - Morgen geht es weiter nach Melbourne. Da hat es richtig schlechtes Wetter gegeben und bis Mittwoch ist es auch alles andere als Urlaubswetter. Aber Hauptsache, es schneit nicht.
Im Korallengarten
Vom 4.3.2010 bis 06.03.2010 waren wir auf der Tauchsafari am Great Barrier Reef mit Pro Dive, Cairns, unterwegs. Das Boot war im sehr guten Zustand – sauber, Doppelkabinen mit Doppelbett oder Etagen., genügend WC u. Duschen, großer Salon.
Wir waren mit insgesamt 30 Tauchern unterschiedlicher Nationalität – Brasilien, Griechenland, Engländer, Amis, Israelis, Deutsche ..alles junge Leute, außer einem noch ältern englischen Pärchen. Die Youngsters fragten uns, ob wir wohl schon in Rente seien u. deswegen so eine große Reise machen könnten. Wäre doch eine schöne Vorstellung, wenn es denn so wäre?
Eine gute Stimmung war an Board. Wir haben insgesamt 11 Tauchgänge, davon 2 Nachttauchgänge, genossen. Das Meer war wie eine Badewanne, 29 Grad, keine Strömung, glatte See. Unterwasser bot sich eine atemberaubende Korallenlandschaft mit vielen Fischschwärmen, Weissspitzenriffhaie, Schildkröten, Napoleons, sehr großen Papageienfischen, Nemo’s…. und dass alles schon bei 5 – 10 m. So konnten wir immer die max. Tauchzeit nutzen und noch Luft ohne Ende übrig. Wir hatten ein superrelaxtes Tauchen.
Der gesamte Ablauf war gut durchorganisiert, auf Sicherheit sehr geachtet. Einchecken und Auschecken war bei jedem Tauchgang angesagt. Die Tauchzeiten und –tiefen wurden sehr genau dokumentiert. Am letzten Tauchtag wurden die Tiefen vorgegeben, weil nur kurze Oberflächenpausen angesetzt waren. Sollte jemand diese Tiefen nicht einhalten, sollte durch Schnorcheln seine Pause ausdehnen, d.h. einen Tauchgang aussetzen. Na, ja Judith hat einmal wohl zu tief u. entspannt ausgeatmet.
Es waren ca. 10 Tauchschüler dabei. Sie hatten da super gute Bedingungen. Alle zertifizierten Taucher wurden alleine ins Wasser geschickt, was auch bis auf einige Orientierungsunstimmigkeiten, gut verlief. Alle waren begeistert und wohlauf bei der Rückfahrt.
Die Versorgung war köstlich und reichhaltig. Bierchen und Wein gab es nicht zu erwerben, so haben wir ganz gesund gelebt. Eine Dose haben wir uns liebevoll geteilt. Aber das holen wir heute abend nach, um so besser schmeckt es dann.
Abends hatten wir noch eine nette Taucherzusammenkunft im „Rattles & Hum“ , eine tolle In-Kneippe am Wasser in Cairns. Auf dem Weg dort hin wurden wir von tausenden Flughunden (Körpergröße einer kleinen Katze), lauter kleine Dracula's am Himmel begleitet, einfach irre, kein bisschen gruslig.
Die Tauchausfahrt wurde mit dem ein und anderem Jug kaltes Bier Revue passieren lassen. Die netten Ravensburger aus dem Outback haben wir dort noch ausgiebigst verabschiedet. Sie müssen nach Hause zum Schneeschaufeln.
Ein wirklich schöner Abend.
Wir waren mit insgesamt 30 Tauchern unterschiedlicher Nationalität – Brasilien, Griechenland, Engländer, Amis, Israelis, Deutsche ..alles junge Leute, außer einem noch ältern englischen Pärchen. Die Youngsters fragten uns, ob wir wohl schon in Rente seien u. deswegen so eine große Reise machen könnten. Wäre doch eine schöne Vorstellung, wenn es denn so wäre?Eine gute Stimmung war an Board. Wir haben insgesamt 11 Tauchgänge, davon 2 Nachttauchgänge, genossen. Das Meer war wie eine Badewanne, 29 Grad, keine Strömung, glatte See. Unterwasser bot sich eine atemberaubende Korallenlandschaft mit vielen Fischschwärmen, Weissspitzenriffhaie, Schildkröten, Napoleons, sehr großen Papageienfischen, Nemo’s…. und dass alles schon bei 5 – 10 m. So konnten wir immer die max. Tauchzeit nutzen und noch Luft ohne Ende übrig. Wir hatten ein superrelaxtes Tauchen.
Der gesamte Ablauf war gut durchorganisiert, auf Sicherheit sehr geachtet. Einchecken und Auschecken war bei jedem Tauchgang angesagt. Die Tauchzeiten und –tiefen wurden sehr genau dokumentiert. Am letzten Tauchtag wurden die Tiefen vorgegeben, weil nur kurze Oberflächenpausen angesetzt waren. Sollte jemand diese Tiefen nicht einhalten, sollte durch Schnorcheln seine Pause ausdehnen, d.h. einen Tauchgang aussetzen. Na, ja Judith hat einmal wohl zu tief u. entspannt ausgeatmet.
Es waren ca. 10 Tauchschüler dabei. Sie hatten da super gute Bedingungen. Alle zertifizierten Taucher wurden alleine ins Wasser geschickt, was auch bis auf einige Orientierungsunstimmigkeiten, gut verlief. Alle waren begeistert und wohlauf bei der Rückfahrt.
Die Versorgung war köstlich und reichhaltig. Bierchen und Wein gab es nicht zu erwerben, so haben wir ganz gesund gelebt. Eine Dose haben wir uns liebevoll geteilt. Aber das holen wir heute abend nach, um so besser schmeckt es dann.
Abends hatten wir noch eine nette Taucherzusammenkunft im „Rattles & Hum“ , eine tolle In-Kneippe am Wasser in Cairns. Auf dem Weg dort hin wurden wir von tausenden Flughunden (Körpergröße einer kleinen Katze), lauter kleine Dracula's am Himmel begleitet, einfach irre, kein bisschen gruslig.Die Tauchausfahrt wurde mit dem ein und anderem Jug kaltes Bier Revue passieren lassen. Die netten Ravensburger aus dem Outback haben wir dort noch ausgiebigst verabschiedet. Sie müssen nach Hause zum Schneeschaufeln.
Ein wirklich schöner Abend.
Dienstag, 2. März 2010
Cairns
Wir erleben nicht nur wieder einen Zeitensprung, sondern auch einen extremen Klimawandel. Hier ist es sehr heiss, tropisch heiss, hohe Luftfeuchtigkeit. Der Schweiss rinnt aus allen'Ritzen. Es sind hier Bewegungen in Zeitlupe angebracht. Cairns ist nett anzuschauen, hat aber nichts außergewöhnliches zu bieten. Ab 22.00 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt und dann noch ein kühles 'Bierchen zu trinken - keine Chance. Müssen wir heute eben früher los, ist auch gut so, denn morgen werden wir um 6.00 Uhr zur unserer Tauchsafari abgeholt werden.
Mit dem Biereinkaufen ist eh eine Sache für sich hier in Australien.
Alkohol gibt es nur in sogenannten Bottle-Shops. In Alice Springs wurde dies genaustens dokumentiert und nur eine bestimmte Menge pro Person herausgegeben.
Im Packen werden wir immer besser, immer mehr Platz ist aufeinmal da, dann stellt sich die Frage, haben wir irgendwas liegen lassen?
Die Freude auf das Wasser und die Fische ist groß. Haben auch schon bei der Tauchbasis eingecheckt, machen einen professionellen Eindruck.
Mit dem Biereinkaufen ist eh eine Sache für sich hier in Australien.
Alkohol gibt es nur in sogenannten Bottle-Shops. In Alice Springs wurde dies genaustens dokumentiert und nur eine bestimmte Menge pro Person herausgegeben.
Im Packen werden wir immer besser, immer mehr Platz ist aufeinmal da, dann stellt sich die Frage, haben wir irgendwas liegen lassen?
Die Freude auf das Wasser und die Fische ist groß. Haben auch schon bei der Tauchbasis eingecheckt, machen einen professionellen Eindruck.
Montag, 1. März 2010
Abschied vom Outback
Jetzt heisst es Abschied nehmen vom Outback.
Heute gleich gehts weiter mit dem Flieger nach Cairns an der Ostküste - Tropenwald und Meer.
Es ist schon irre, innerhalb von 3 Stunden in einer völlig anderen Gegend zu sein, neue Eindrücke, wieder eine andere Zeitzone.
Wir kommen uns vor wie Zeitreisende.
Heute gleich gehts weiter mit dem Flieger nach Cairns an der Ostküste - Tropenwald und Meer.
Es ist schon irre, innerhalb von 3 Stunden in einer völlig anderen Gegend zu sein, neue Eindrücke, wieder eine andere Zeitzone.
Wir kommen uns vor wie Zeitreisende.
Red -Center-Tour 4. Tag
Unser Koch Biskquit und Team Dänemark waren heute nicht mehr an Board. Wir haben unserer Frühstück im Hostel selbst organisiert. Ein wenig Hektik war angesagt, denn es war ein reges Leben im Hostel, besonders in der Küche.
Widererwarten sollte es heute doch ins Outback - Glen Helen, Palm Vally - gehen, jedenfalls versuchen es zu erreichen. Der Regen hat nachgelassen, so dass es sehr vielversprechend aussah. Alternativprogramm wären Spots rund um Alice Springs gewesen.
Immer wieder mußten wir die überfluteten Straßen überqueren, alles recht abenteuerlich. Bentchy unser Guide und der tolle Offroad-Bus haben alles im Griff. An einer Stelle mußten wir jedoch aufgeben - das Wasser war so hoch und hat sich zu einem reissenden Fluss entwickelt. Auf der anderen Seite stand ein Auto. Durch Zurufen wurde sich verständigt. Es war seit 2 Tagen eingeschlossen zwischen 2 Flüssen, die nicht überquert werden können. Sie hoffen, dass das Wasser bald zurückgeht u. befreit sind.
Wir traten die Rückfahrt an. Die Zeit für einen heissen Kaffee war reif. Bentchy wollte seiner Gruppe was bieten und ein Kaffee aufsuchen. Er schlug einen neuen Weg ein.
Wieder mußten wir über eine überflutete Straße. Es sah ganz passierbar aus. Der Bus steuerte langsam auf die Wasserstraße zu, die weissen Streifen der Straßenmarkierung waren gut sichtbar. Plötzlich gab es einen heftigen Ruck, der Wagen gerät in ein tiefes Loch, sinkt vorne ein und beginnt leicht zu kippen. die Windschutzscheibe zerbarstet, Bentchy schleudert gegen die Scheibe, Wasser dringt vorne in den Fahrerraum ein. Schweigen, der Atem blieb erstmal weg. Alle sind erstmal für Sekunden wie erstarrt. Die Gruppe behielt total die Ruhe, wir konnten erst nach Sekunden so wirklich realisieren, was geschen ist. Dann begannen wir in Ruhe das Auto zu verlassen. Das Wasser war zum Glück nur bis zu den Knien bzw. Oberschenkel u. langsam zum Ufer passierbar. Die Strömung hatte es jedoch in sich. Keiner hatte Verletzungen u. gelangten ans Ufer. Sofort wurde eine Kette gebildet u. alle Rucksäcke u. persönl. Dinge aus dem Auto geborgen. Ein gut eingespieltes Team - keine Panik, Geschreie, Hektik, alles sehr soverän. Bentchy war völlig fertig mit den Nerven, bewahrte einen kühlen Kopf u. organisierte sofort unseren Heimtransport. Er war überglücklich, dass uns nichts passiert ist.
Wir alle gaben Benchy absolut keine Schuld an dem Unfall. Es war nicht absehbar, dass die Straße so gro0e Schäden bzw. mitten in der Straße einen meterhohen Krater hatte.. Er war die ganze Tour sehr besonnen, auf Sicherheit bedacht. Alle standen hinter dem Guide. Nach einer halben Stunde konnten wir schon wieder unsere Witze machen. Wir machten halt eine Adventure-Tour einer besonderen Art.
Sogar die Aborigenes hatten ihren Spass und fotografierten uns. Filme wurden sogar gedreht. Bald können wir unser Abenteuer in You Tube betrachten
So war unsere Safari entgültig beendet. Wir hatten eine ganz tolle Tour, zwar nicht, wie wir sie uns vorgestellt haben. Sie war was ganz Besonderes: 1. Wer sieht den Uluru im Regen? 2. Wer erlebt das Outback bei kühlen 18 Grad? 3. Wer überquert Flüsse mit einem Offroad-Bus?
Die Tour werden wir nicht vergessen. Gerade die tolle Gruppe und die vielen Widrigkeiten haben ihr so die Würze gegeben.
Widererwarten sollte es heute doch ins Outback - Glen Helen, Palm Vally - gehen, jedenfalls versuchen es zu erreichen. Der Regen hat nachgelassen, so dass es sehr vielversprechend aussah. Alternativprogramm wären Spots rund um Alice Springs gewesen.
Immer wieder mußten wir die überfluteten Straßen überqueren, alles recht abenteuerlich. Bentchy unser Guide und der tolle Offroad-Bus haben alles im Griff. An einer Stelle mußten wir jedoch aufgeben - das Wasser war so hoch und hat sich zu einem reissenden Fluss entwickelt. Auf der anderen Seite stand ein Auto. Durch Zurufen wurde sich verständigt. Es war seit 2 Tagen eingeschlossen zwischen 2 Flüssen, die nicht überquert werden können. Sie hoffen, dass das Wasser bald zurückgeht u. befreit sind.
Wir traten die Rückfahrt an. Die Zeit für einen heissen Kaffee war reif. Bentchy wollte seiner Gruppe was bieten und ein Kaffee aufsuchen. Er schlug einen neuen Weg ein.
Wieder mußten wir über eine überflutete Straße. Es sah ganz passierbar aus. Der Bus steuerte langsam auf die Wasserstraße zu, die weissen Streifen der Straßenmarkierung waren gut sichtbar. Plötzlich gab es einen heftigen Ruck, der Wagen gerät in ein tiefes Loch, sinkt vorne ein und beginnt leicht zu kippen. die Windschutzscheibe zerbarstet, Bentchy schleudert gegen die Scheibe, Wasser dringt vorne in den Fahrerraum ein. Schweigen, der Atem blieb erstmal weg. Alle sind erstmal für Sekunden wie erstarrt. Die Gruppe behielt total die Ruhe, wir konnten erst nach Sekunden so wirklich realisieren, was geschen ist. Dann begannen wir in Ruhe das Auto zu verlassen. Das Wasser war zum Glück nur bis zu den Knien bzw. Oberschenkel u. langsam zum Ufer passierbar. Die Strömung hatte es jedoch in sich. Keiner hatte Verletzungen u. gelangten ans Ufer. Sofort wurde eine Kette gebildet u. alle Rucksäcke u. persönl. Dinge aus dem Auto geborgen. Ein gut eingespieltes Team - keine Panik, Geschreie, Hektik, alles sehr soverän. Bentchy war völlig fertig mit den Nerven, bewahrte einen kühlen Kopf u. organisierte sofort unseren Heimtransport. Er war überglücklich, dass uns nichts passiert ist.Wir alle gaben Benchy absolut keine Schuld an dem Unfall. Es war nicht absehbar, dass die Straße so gro0e Schäden bzw. mitten in der Straße einen meterhohen Krater hatte.. Er war die ganze Tour sehr besonnen, auf Sicherheit bedacht. Alle standen hinter dem Guide. Nach einer halben Stunde konnten wir schon wieder unsere Witze machen. Wir machten halt eine Adventure-Tour einer besonderen Art.
Sogar die Aborigenes hatten ihren Spass und fotografierten uns. Filme wurden sogar gedreht. Bald können wir unser Abenteuer in You Tube betrachten
So war unsere Safari entgültig beendet. Wir hatten eine ganz tolle Tour, zwar nicht, wie wir sie uns vorgestellt haben. Sie war was ganz Besonderes: 1. Wer sieht den Uluru im Regen? 2. Wer erlebt das Outback bei kühlen 18 Grad? 3. Wer überquert Flüsse mit einem Offroad-Bus?
Die Tour werden wir nicht vergessen. Gerade die tolle Gruppe und die vielen Widrigkeiten haben ihr so die Würze gegeben.
Red -Center-Tour 3. Tag
An Ausschlafen nicht zu denken. Start zur Kings Canyon-Wanderung 6.00 Uhr. Wieder mal Regen. Ein steiler Aufstieg auf den Bergrücken erwartet uns. Jochen, Team-Dänemark und wir wählten die kürzere Wanderung in der Schlucht, was uns weniger anstrengend u. gefährlich erschien. Die Schlucht war sehr imposant. Wir mußten barfuß den kleinen Bach durchqueren und einwenig rumkraxeln. Es war sehr idyllisch und entspannend.
Der Rest der Gruppe wanderten über den Felsrücken, es muß sehr bombastisch gewesen sein, der Ausblick traumhaft.
Der Regen hörte einfach nicht auf, so dass die geplante Route zu Glen Helen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel. Inzwischen waren durch den Regen viele Straßen überflutet, für "normale PKW's nicht mehr passierbar. Für unseren Offroad-Bus jedoch bisher kein Problem. Wasser, wohin auch das Auge reicht.

Das Durchqueren der wasserüberfluteten Straßen machte so richtig Laune, das Wasser spritzte bis zum Dach. Die Guides haten Spass ohne Ende, so was gibts halt nur alle paar Jahre, für manche sogar das 1. mal. Unser Guide Bentchy leistete Abschlepp-Hilfe. Ein PKW hatte sich hoffnungslos am Straßenrand festgefahren.
Die Tour wurde abgebrochen, das Teilstecken von Wasser abgeschnitten waren und nicht mehr zu erreichen.
Der Rest der Gruppe wanderten über den Felsrücken, es muß sehr bombastisch gewesen sein, der Ausblick traumhaft.
Der Regen hörte einfach nicht auf, so dass die geplante Route zu Glen Helen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel. Inzwischen waren durch den Regen viele Straßen überflutet, für "normale PKW's nicht mehr passierbar. Für unseren Offroad-Bus jedoch bisher kein Problem. Wasser, wohin auch das Auge reicht.

Das Durchqueren der wasserüberfluteten Straßen machte so richtig Laune, das Wasser spritzte bis zum Dach. Die Guides haten Spass ohne Ende, so was gibts halt nur alle paar Jahre, für manche sogar das 1. mal. Unser Guide Bentchy leistete Abschlepp-Hilfe. Ein PKW hatte sich hoffnungslos am Straßenrand festgefahren.
Die Tour wurde abgebrochen, das Teilstecken von Wasser abgeschnitten waren und nicht mehr zu erreichen.
So fuhren wir zurück nach Alice Springs. Wir wurden in einem Backpacker-Hostel in 8-Bett-Zimmer untergebracht . Für unsere Gruppe kein Problem, alles verlief locker u. alle genossen die Jugendherbergs-Atmosphäre. Wir wurden mit einem guten Essen im Annie's Place entschädigt. Bei mehrern Jug's Bier ließen wir den abenteuerlichen Tag ausklingen.
Was überhaupt am nächsten Tag möglich ist, stand in den Sternen.

Red -Center-Tour 2. Tag
Aufbruch nach kurzem Frühstück um 5.00 Uhr zum Sonnenaufgang am Uluru. Ob das was wird - Regen.
Dieses Event war weniger spektakulär. Der Uluru verdient den Namen des mystischen Berges. Ein riesen roter Klumpen liegt wie vom Himmel gefallen mitten in einer endlos weiten Ebene. Auf einer kleinen Wanderung lassen wir den Berg auf uns wirken. Der Aufstieg ist verboten, zum einen wird wegen der heiligen Bedeutung für die Aborigenes und der feuchten Steine. Gut so, außerdem wäre der sehr steile Aufstieg uns auch zu anstrengend gewesen.
Weiter gehts zum Kings Canyon, wo wir erneut in einem Camp übernachtet haben. Regen, Regen, Regen. Einige Betten waren feucht geworden, was durch unsere super netten Guides schnell behoben wurde.
Unsere Truppe ist trotz den nicht so bequemen Bedingungen gut drauf, es gibt viel zu lachen, zu erzählen.
Ich finde es immer so klasse, dass sich so schnell fremde Menschen zusammenfinden, sich verstehen und alles so unkompliziert verläuft.
Dieses Event war weniger spektakulär. Der Uluru verdient den Namen des mystischen Berges. Ein riesen roter Klumpen liegt wie vom Himmel gefallen mitten in einer endlos weiten Ebene. Auf einer kleinen Wanderung lassen wir den Berg auf uns wirken. Der Aufstieg ist verboten, zum einen wird wegen der heiligen Bedeutung für die Aborigenes und der feuchten Steine. Gut so, außerdem wäre der sehr steile Aufstieg uns auch zu anstrengend gewesen.
Weiter gehts zum Kings Canyon, wo wir erneut in einem Camp übernachtet haben. Regen, Regen, Regen. Einige Betten waren feucht geworden, was durch unsere super netten Guides schnell behoben wurde.Unsere Truppe ist trotz den nicht so bequemen Bedingungen gut drauf, es gibt viel zu lachen, zu erzählen.
Ich finde es immer so klasse, dass sich so schnell fremde Menschen zusammenfinden, sich verstehen und alles so unkompliziert verläuft.
Red -Center-Tour 1, Tag
Am 26.02.2010 bis 01.03.2010 gehts auf ins Outback. AlleVorbereitungen sind getroffen - leichtes Gepäck,Netz gegen die lästigen Fliegen. Judith wollts nicht glauben, dass ein solches Netz einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände im Outback ist.
Voller Spannung starten wir um 6.00 Uhr von unserem Hostel - Alice Lodge - . Ein Offroad-Bus "Adventure-Tours" nimmt uns auf. Unsere Guides Benchy u. Biskquit (Franzose mit eigentl. Namen Arnold) sind gut gelaut und voller Tatendrang.
Unsere Mitstreiter:
Jochen , Sllvia u. Jana aus Ravensburg
Carmen u. Carsten aus Andernach
Patricia u. Christian aus Paris
Melanie u. Marco aus Berlin
Markku der Finne
Team Dänemark (2 ältere Pärchen - stoßen später dazu)
Die Truppe war von Anfang an sehr harmonisch und alle guter Dinge, was unser gemeinsames Erlebnis betrifft.
Das erste Ziel waren die Olgas, 400 km südwestlich von Alice Spings. Wir fuhren durch eine Ebene, endlose Weite, das einzige was zu sehen war , waren roter Sand, vereinzelt Bäume und Büsche. Es war erstaunlich Grün, entsprach nicht so wirklich unserer Vorstellung von Wüste, zumal es regnete.
Für die Wüste was sehr außergewöhnliches. Es hat seit über 20 Jahren hier nicht mehr geregnet. Die Aborigenes u. unserer Guides hatten Spass ohne Ende. In jeder Wasserlache baden die Kinder u. die Erwachsenen sind ganz aus dem Häuschen, führen regelrechte Regentänze auf.
Wir waren dagegen etwas enttäuscht, wollten doch die große Hitze. Aber die Kühle hatte bei den anstehenden Wanderungen was für sich.
Die Netze über unsere Mützen gespannt nützt ganz gut, die lästigen Fliegen aus dem Gesicht zu halten. Das ständige Wedeln mit den Händen oder die Versuche die Fliegen zu schnappen, sind doch allzu nervig. Wir sehen zwar aus wie vom anderen Stern und die Zuckbewegungen kommen auch nicht allzu gesund herüber.
Hoffentlich vergehen diese ruckartigen Bewegungen wieder, sonst haben wir in Germany Erklärungsnot wegen unserem psychischen Gesundheitszustand.
Unsere 1. Wanderung war in den Olgas, eine roter Sandstein-Kuppen mitten in der Ebene ca. 400 m hoch. Zuerst fing es harmlos flach an, dann begann das Klettern auf etwas feuchten felsigen Boden. Der Schweiss lief und das Herz pochte vor Anstrengung und Anspannung, keinen Abgang zu machen. Aber die Gegend u. Atmosphäre(roter Fels, viel Grün, alles in bizarren Formen) machten alles wieder wett.
Das nächste Highlight sollte der Sunset am Uluru sein. Natürlich waren wir nicht alleine zu diesem Event da. Viele Menschen mit Kamera's bewappnet warten auf das Schauspiel, alle gespannt, ob es überhaupt einen Sunset gibt, denn die Sonne hatte sich den ganzen Tag nicht blicken lassen.
Doch wie bestellt bzw. gebucht läßt sie sich kurz blicken und den mystischen Berg in einem fantastischen Rot erscheinen. Dieser Augenblick durften wir mit einem Glas Champagner u. Fingerfood geniesen. Das war eine totale Überraschung.
Dann ging es zu unserem Camp, zelten war ja hier mitten den der Walachai angesagt. Immer noch Regen, aber der Anblick stabiler Zelten - eher luftige Hütten - ließen auf eine trockene Nacht hoffen. In unserer Behausung gab es 2 Betten u. sogar eine Nachtischlampe, richtig wohnlich. Bei Bier und Wein u. einem super leckeren Essen (Biskquit unser franz. Koch) ließen wir den 1. Tag unserer Tour gemütlich ausklingen.
Voller Spannung starten wir um 6.00 Uhr von unserem Hostel - Alice Lodge - . Ein Offroad-Bus "Adventure-Tours" nimmt uns auf. Unsere Guides Benchy u. Biskquit (Franzose mit eigentl. Namen Arnold) sind gut gelaut und voller Tatendrang.
Unsere Mitstreiter:
Jochen , Sllvia u. Jana aus Ravensburg
Carmen u. Carsten aus Andernach
Patricia u. Christian aus Paris
Melanie u. Marco aus Berlin
Markku der Finne
Team Dänemark (2 ältere Pärchen - stoßen später dazu)
Die Truppe war von Anfang an sehr harmonisch und alle guter Dinge, was unser gemeinsames Erlebnis betrifft.
Das erste Ziel waren die Olgas, 400 km südwestlich von Alice Spings. Wir fuhren durch eine Ebene, endlose Weite, das einzige was zu sehen war , waren roter Sand, vereinzelt Bäume und Büsche. Es war erstaunlich Grün, entsprach nicht so wirklich unserer Vorstellung von Wüste, zumal es regnete.
Für die Wüste was sehr außergewöhnliches. Es hat seit über 20 Jahren hier nicht mehr geregnet. Die Aborigenes u. unserer Guides hatten Spass ohne Ende. In jeder Wasserlache baden die Kinder u. die Erwachsenen sind ganz aus dem Häuschen, führen regelrechte Regentänze auf.
Wir waren dagegen etwas enttäuscht, wollten doch die große Hitze. Aber die Kühle hatte bei den anstehenden Wanderungen was für sich.
Die Netze über unsere Mützen gespannt nützt ganz gut, die lästigen Fliegen aus dem Gesicht zu halten. Das ständige Wedeln mit den Händen oder die Versuche die Fliegen zu schnappen, sind doch allzu nervig. Wir sehen zwar aus wie vom anderen Stern und die Zuckbewegungen kommen auch nicht allzu gesund herüber.
Hoffentlich vergehen diese ruckartigen Bewegungen wieder, sonst haben wir in Germany Erklärungsnot wegen unserem psychischen Gesundheitszustand.
Unsere 1. Wanderung war in den Olgas, eine roter Sandstein-Kuppen mitten in der Ebene ca. 400 m hoch. Zuerst fing es harmlos flach an, dann begann das Klettern auf etwas feuchten felsigen Boden. Der Schweiss lief und das Herz pochte vor Anstrengung und Anspannung, keinen Abgang zu machen. Aber die Gegend u. Atmosphäre(roter Fels, viel Grün, alles in bizarren Formen) machten alles wieder wett.
Das nächste Highlight sollte der Sunset am Uluru sein. Natürlich waren wir nicht alleine zu diesem Event da. Viele Menschen mit Kamera's bewappnet warten auf das Schauspiel, alle gespannt, ob es überhaupt einen Sunset gibt, denn die Sonne hatte sich den ganzen Tag nicht blicken lassen.
Doch wie bestellt bzw. gebucht läßt sie sich kurz blicken und den mystischen Berg in einem fantastischen Rot erscheinen. Dieser Augenblick durften wir mit einem Glas Champagner u. Fingerfood geniesen. Das war eine totale Überraschung.
Dann ging es zu unserem Camp, zelten war ja hier mitten den der Walachai angesagt. Immer noch Regen, aber der Anblick stabiler Zelten - eher luftige Hütten - ließen auf eine trockene Nacht hoffen. In unserer Behausung gab es 2 Betten u. sogar eine Nachtischlampe, richtig wohnlich. Bei Bier und Wein u. einem super leckeren Essen (Biskquit unser franz. Koch) ließen wir den 1. Tag unserer Tour gemütlich ausklingen.
Alice Springs
Alice Springs ein ungewöhnlicher Ort. Ob er schön ist, das kann nicht richtig beantwortet werden. Als wir hier in Alice ankamen, glich es einer Geisterstadt - verlassen, kräftiger Wind , dunkler Himmel und etwas für mich befremdliche Menschen (Aborigenes). Die Szene erinnert an Miackel Jackson's Thriller. Die Aborigenes wirken etwas duster, wenig freundlich und aufgeschlossen. Ihr Aussehen erinnert an Urmenschen, für mich sehr befremdlich. Sie begegnen einem mit sehr viel Abstand, sind aber all gegenwärtig. Ein Gefühl von Annäherung entsteht nicht. Irgendwie seltsam bedrückend.
Alice ein Ort mit Gegensätzen - einerseits erscheint es sehr europäisch, dann wieder irgendwie unwirklich.
Es gibt hier nette Backpacker-Hostels mit angenehmen Pubs mit Menschen aus der ganzen Welt. Erst beim 2. Blick findet man Gefallen an dem Ort.
Alice ein Ort mit Gegensätzen - einerseits erscheint es sehr europäisch, dann wieder irgendwie unwirklich.
Es gibt hier nette Backpacker-Hostels mit angenehmen Pubs mit Menschen aus der ganzen Welt. Erst beim 2. Blick findet man Gefallen an dem Ort.
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